Löschen kann jeder.
Beweisen Sie es.
MSLS löscht Datenträger nach acht anerkannten Verfahren — und erzeugt dabei den Nachweis, den eine Prüfung verlangt: ein Zertifikat mit ECDSA-Signatur, die ein Dritter ohne Zugriff auf Ihr System prüfen kann, und ein Protokoll, in dem sich kein Eintrag nachträglich ändern lässt. Dazu Klonen, Imaging und forensische Datenrettung. Vollständig on-premise, ohne Cloud-Konto.
Wer einen Nachweis braucht, nicht nur einen Löschvorgang
Löschen ist der einfache Teil. Schwierig wird es, wenn jemand Monate später fragt, welches Gerät wann mit welchem Verfahren behandelt wurde — und die Antwort belastbar sein muss.
Hardware-Wechsel und Leasingrückgabe
Geräte gehen aus dem Haus, und Sie haften weiter für die Daten darauf. MSLS liefert je Datenträger ein Zertifikat mit Seriennummer, Verfahren und Zeitpunkt — die Unterlage, die Sie dem Leasinggeber, dem Entsorger und dem Prüfer vorlegen.
IT-Refurbisher und Entsorgungsbetriebe
Ihr Auftraggeber will nicht Ihr Wort, sondern einen Beleg je Gerät. Weil die Signatur mit einem öffentlichen Schlüssel geprüft wird, kann er das selbst tun — ohne Zugang zu Ihrem System und ohne Rückfrage bei Ihnen.
Regulierte Betriebe mit Auditpflicht
Art. 32 DSGVO verlangt nachweisbare Maßnahmen, ISO 27001 und TISAX fragen nach dem Verfahren und nach dem Protokoll. MSLS erzeugt beides bei jedem Lauf, ohne dass jemand daran denken muss — und liefert es als PDF und in Ihr SIEM.
Werkstatt, Support und Forensik
Vor dem Löschen kommt oft das Retten: Datenträger klonen, ein Abbild einhängen und durchsuchen, gelöschte Dateien schreibgeschützt wiederherstellen. Die Akquisition erfolgt strikt lesend nach ISO/IEC 27037 — der Beweiswert bleibt erhalten.
Fünf Stationen durch die Suite
Alle sechzehn Aufnahmen stammen unverändert aus einer laufenden Installation. Wählen Sie eine Station; die Miniaturen darunter wechseln die Ansicht, ein Klick auf das Bild öffnet die Großansicht.
Erst wissen, was vor Ihnen liegt
Vor der Löschung steht die Bestandsaufnahme: welcher Datenträger, welcher Controller, wie viel Restlebensdauer. Aus denselben Daten entscheidet sich, ob ein Gerät weiterverwendet oder ausgesondert wird. Das Systemlaufwerk ist dabei gegen Löschung gesperrt.
Gesicherter Zugang: Security Console mit Benutzeranmeldung, kryptografisch validierter Systemversion und DE/EN-Oberfläche.
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Ganzer Datenträger oder einzelne Datei
Nicht jeder Fall verlangt das ganze Laufwerk. MSLS schreddert auch einzelne Ordner und Dateien — mit Verfahren, Operator, Asset-Tag und Kostenstelle direkt bei der Freigabe, auf Wunsch mit dem Löschnachweis nach Art. 17 DSGVO. Der Fortschritt läuft in fünf sichtbaren Phasen.
Selektives Löschen: Ordner und Dateien im Browser auswählen und einzeln forensisch überschreiben.
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Das Blatt, das die Prüfung übersteht
Am Ende steht kein Häkchen, sondern ein Dokument: Zertifikats-ID, WORM-Ledger-Index, Verfahren, Operator und Asset-Daten. Auf der zweiten Seite die HMAC-Kette, die drittprüfbare ECDSA-Signatur und ein QR-Code, über den ein Prüfer die Echtheit ohne Zugriff auf Ihr System bestätigt.
Der Nachweis, der Prüfern genügt: Löschzertifikat mit Zertifikats-ID, WORM-Ledger-Index, Verfahren, Operator und Asset-Lifecycle-Daten als PDF.
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Schreibgeschützt sichern, bevor gelöscht wird
Was einmal überschrieben ist, kommt nicht zurück. Deshalb steht die Forensik vor der Löschung: Sektor-Grid und Pre-Scan erkennen NTFS ebenso wie ext4/LVM, der Funddaten-Katalog listet rekonstruierte Dateien mit Integritäts-Score, die Hex-Analyse extrahiert einzelne Bytebereiche als eigenständige Beweismittel. Strikt lesend nach ISO/IEC 27037.
Forensische Datenrettung & Akquisition: schreibgeschütztes Sektor-Grid, Pre-Scan-Laufwerksanalyse und BSI-Empfehlungen nach ISO/IEC 27037.
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Regeln zentral, nicht je Arbeitsplatz
Der WORM-Ledger liegt auf dem Netzlaufwerk, der Löschstandard gilt für alle, und die Kette lässt sich jederzeit kryptografisch validieren — mit Sperren für den Mehrbenutzerbetrieb. Der Lizenz-Manager zeigt jede freigeschaltete Funktion, und die acht Löschverfahren stehen mit Durchgängen und Mustern als Handbuch im Programm.
Compliance zentral gesteuert: WORM-Ledger aufs Netzlaufwerk auslagern, globale Löschstandards setzen, Ledger-Kette kryptografisch validieren — mit Multi-User-Locks.
1 / 3Funktionsumfang über die Datenträgerlöschung hinaus
Viele Werkzeuge sind bloße Standalone-Desktop-Apps. Die MATIS Storage Lifecycle Suite (MSLS) hingegen ist eine verteilte Client/Server-zu-Controller Systemarchitektur, die für geschützte Enterprise-Infrastrukturen konzipiert wurde.
Löschstandards
Acht überschreibende Verfahren von NIST SP 800-88 Clear über BSI und DoD bis Gutmann — Durchgangszahl und Muster stehen an einer Stelle im Code und werden für Controller und Agent gleich kompiliert.
DSGVO PII File-Carver
Deep-Scan-Modul zur automatischen Signatur-Erkennung (JPEG, PNG, PDF, ZIP) von PII (Personenbezogenen Daten) vor dem Hardware-Lifecycle-Wechsel.
WORM Ledger Logs
Jeder Block der Kette ist mit HMAC-SHA256 verkettet; das Zertifikat trägt zusätzlich eine ECDSA-Signatur, die ein Dritter mit dem öffentlichen Schlüssel prüfen kann — ohne Zugriff auf Ihr System.
Klonen & Imaging
Disk-zu-Disk-Klonierung und Image-Analytik mit Warmsicherung: Datenträger duplizieren, Abbilder erstellen, einhängen und durchsuchen — bevor unwiderruflich gelöscht wird.
Forensische Datenrettung
Schreibgeschützte Sektor-Akquisition nach ISO/IEC 27037: Signatur-Carving, Hex-Analyse und Wiederherstellung gelöschter Dateien — strict read-only, auditkonform.
Remote-Wiping-Flotte
Netzwerk-Agenten enrollen und fernsteuern: Löschaufträge für ganze Standorte, zentral beauftragt und lückenlos im WORM-Ledger protokolliert.
Warum dieser Nachweis einer Prüfung standhält
Ein Löschprotokoll, das nur das erzeugende Programm bestätigen kann, ist gegenüber einem Prüfer wertlos. MSLS ist für den umgekehrten Fall gebaut: Der Nachweis lässt sich ohne MSLS und ohne Zugriff auf Ihr System prüfen.
Gemessen, nicht behauptet
Nach dem Überschreiben liest MSLS zurück und prüft gegen das Endmuster des Verfahrens — bei zufälligem Endmuster über die Entropie. Auf dem Zertifikat steht der tatsächlich geprüfte Anteil, nicht eine pauschale Erfolgsmeldung.
Restdaten ergeben kein Zertifikat
Findet die Rücklese Restdaten, entsteht ein Abweichungsbericht statt eines Zertifikats — der Datenträger gilt als nicht bereinigt. Nicht lesbare Blöcke werden gezählt und führen zu „bestanden mit Vorbehalt". Auch der Remote-Agent meldet im Zweifel keinen Erfolg.
Ein Protokoll, das den Bruch zeigt
Jeder Eintrag ist per HMAC-SHA256 an den vorherigen gekettet. Ein nachträglich geänderter Eintrag bricht die Kette ab dieser Stelle — und solange sie gebrochen ist, stellt MSLS keine weiteren Zertifikate aus.
Prüfbar ohne uns
Jedes Zertifikat trägt eine ECDSA-Signatur (P-256) über seine wesentlichen Felder. Ihr Auftraggeber prüft sie mit dem öffentlichen Schlüssel. Das mitgelieferte Programm MSLS-LEDGERVERIFY rechnet die gesamte Kette mit einer eigenen Implementierung nach und benennt den ersten abweichenden Block.
Sicherheit nach BSI & NIST
Die MSLS-Löschtechnologie agiert direkt auf Hardwareebene (UEFI Bare-Metal Boot-Agenten). Durch autonomes PXE-Booten über das Netzwerk entfällt die manuelle Konfiguration jedes Clients.
Dies minimiert drastisch die Fehleranfälligkeit bei großen Server-Ausphasungen oder Client-Refreshs. Jede einzelne Löschung wird mit einem kryptografischen Hashwert und System-Zertifikat signiert und direkt in ein WORM-Ledger (Write Once Read Many) übertragen.
Technische Spezifikationen
- Bare-Metal EFI Agenten Autonomer RAM-Boot ohne lokale OS-Abhängigkeit über PXE-Netzwerke.
- Acht Löschverfahren NIST SP 800-88 Clear, BSI, DoD 5220.22-M und ECE, HMG IS5, RCMP TSSIT, Gutmann, MLXS — blockweise über raw LBA.
- Forensische Datenanalyse Deep-Scan File Carver-Modul zur Signatur-basierten Erkennung (JPEG/PNG/PDF/ZIP) von PII.
- WORM Ledger Integration Revisionssichere und fälschungssichere Audit-Protokolle mit automatischem Transmissions-Verify.
- Automatisches Reporting Direkter Export in Ihr unternehmensweites SIEM/Audit-System.
Von der Einzellöschung bis zum Enterprise-Rollout
Home und Clone sind einmalige Kauflizenzen für den Arbeitsplatz; Erase, Remote und Enterprise sind Jahreslizenzen mit revisionssicheren Nachweis- und Flottenfunktionen.
49 € einmalig
Löschen, Schreddern und Klonen am Einzelplatz
- Lokale Datenträgerlöschung
- Gezieltes Schreddern
- Medien-Klonierung
- Keine revisionssicheren Löschnachweise
89 € einmalig
Klonen, Imaging und Datenrettung für die Werkstatt
- Medien-Klonierung
- Image-Analytik & Warmsicherung
- Forensische Datenrettung
- Keine Löschfunktionen
199 € / Jahr
Revisionssichere Löschung mit Nachweis
- Lokale Datenträgerlöschung
- Gezieltes Schreddern
- Revisionssichere Löschnachweise
- Löschzertifikat je Datenträger
899 € / Jahr
Flottenlöschung über Remote-Agenten
- Remote-Wiping & -Agenten — 25 Agenten inklusive
- Revisionssichere Löschnachweise
- Lokale Datenträgerlöschung
- Gezieltes Schreddern
1.799 € / Jahr
Rechenzentren & Konzern-IT
- Alle Funktionen aller Editionen
- Unbegrenzte Remote-Agenten
- SIEM-Integration (RFC-5424 Syslog)
- Active Directory / Azure AD Anbindung
- 24/7 Priority-Support SLA
Alle Preise netto zzgl. USt., soweit anwendbar. Home und Clone: Einmalkauf ohne Laufzeit. Erase, Remote und Enterprise: Jahreslizenz, Laufzeit 12 Monate.
Sechs Dinge, die nach der Einführung anders laufen
Nicht was die Software kann, sondern was im Betrieb anders ist — und darunter die Fragen, die vor einer Entscheidung übrig bleiben.
Die Frage „ist das Gerät gelöscht?" hat eine Unterlage
Zertifikat je Datenträger mit Seriennummer, Verfahren, Zeitpunkt und geprüftem Anteil — statt einer Notiz in einer Tabelle, die niemand gegenzeichnen kann.
Ein misslungener Lauf fällt auf, statt durchzurutschen
Restdaten oder Lesefehler erzeugen einen Abweichungsbericht. Es gibt keinen Weg, auf dem ein unvollständiger Lauf als Erfolg im Bestand landet.
Der Nachweis überlebt den Kollegen, der ihn erstellt hat
Die Kette liegt als Datei vor, die Rollen Administrator, Operator und Auditor trennen Ausführung und Einsicht. Wer geht, nimmt den Beleg nicht mit.
Ihr Auftraggeber prüft selbst, statt Ihnen zu glauben
Öffentlicher Schlüssel und Prüfprogramm gehen mit. Das verkürzt Rückfragen von einer Mailschleife auf einen Programmaufruf.
Nichts wird gelöscht, was noch gebraucht wird
Klonen, Abbild einhängen und forensische Rettung stehen vor dem Löschen zur Verfügung — schreibgeschützt nach ISO/IEC 27037.
Die Flotte wird ferngelöscht, nicht eingesammelt
Netzwerk-Agenten nehmen Löschaufträge für ganze Standorte entgegen; das gemessene Ergebnis reist zurück in dasselbe Protokoll.
Was Interessenten uns vor dem Kauf fragen
Wir haben ein kostenloses Löschwerkzeug. Warum MSLS?
Weil der Löschvorgang nicht das Produkt ist. Kostenlose Werkzeuge überschreiben zuverlässig — sie liefern nur keinen Beleg, den ein Dritter prüfen kann, kein Protokoll, das Manipulation sichtbar macht, und keine Zuordnung von Gerät, Verfahren, Zeitpunkt und Person. Genau das ist der Teil, den ein Auditor sehen will.
Warum steht auf dem Zertifikat 10 % und nicht 100 %?
Weil zehn Prozent geprüft wurden. Die Rücklese-Verifikation arbeitet lokal standardmäßig mit einer Stichprobe, und das Zertifikat weist sie ausdrücklich als solche aus — der Anteil ist konfigurierbar. Remote-Wipes verifizieren derzeit immer vollständig. Eine pauschale Behauptung von 100 % würden Sie zu Recht nicht glauben.
Wie stellen Sie sicher, dass eine SSD wirklich gelöscht ist?
Ehrliche Antwort: Mit einem überschreibenden Verfahren allein nicht vollständig. Reserveblöcke und Over-Provisioning einer SSD sind über adressierbare Blöcke nicht erreichbar. MSLS weist im Löschdialog darauf hin. Für SSDs mit schutzbedürftigem Inhalt ist derzeit die physische Vernichtung oder ein herstellerseitiges Werkzeug vorzuziehen; native Purge-Kommandos stehen auf unserer Roadmap.
Kann ein Prüfer die Zertifikate ohne MSLS verifizieren?
Ja, und das ist der Kern des Produkts. Die ECDSA-Signatur prüft er mit dem öffentlichen Schlüssel, der neben dem Protokoll liegt — der geheime Schlüssel bleibt bei Ihnen. Die Kette rechnet MSLS-LEDGERVERIFY off-box nach; das Programm ist im Controller-Paket enthalten. Eine Einschränkung nennen wir gleich mit: Es ist kein eingebettetes PAdES, ein PDF-Betrachter zeigt also kein Signatursiegel.
Was passiert, wenn jemand das Protokoll manipuliert?
Die Verkettung bricht an genau dieser Stelle, und der Prüfer benennt den ersten abweichenden Block. Solange die Kette gebrochen ist, stellt MSLS keine weiteren Zertifikate aus. Eine Grenze nennen wir offen: Ein lokaler Administrator auf dem Controller-Rechner kommt an den Schlüssel und könnte theoretisch eine konsistente Kette neu berechnen. Geschützt wird die Trennung von Datenzugriff und Schlüsselzugriff — wer die Datei auf einer Netzfreigabe ändern kann, ist ein anderer Personenkreis.
Wer darf bei uns löschen, und wie wird das durchgesetzt?
Über drei Rollen: Administrator, Operator und Auditor. Welche Rolle welchen Endpunkt aufrufen darf, steht in einer Regeltabelle; die Ausfallrichtung ist fail closed — ein Endpunkt ohne hinterlegte Regel bleibt Administratorsache. Konten nutzen PBKDF2-SHA256 und optional TOTP als zweiten Faktor. Das Systemlaufwerk ist gegen Löschung gesperrt.
Muss irgendetwas in die Cloud?
Nein. MSLS wird als zwei MSI-Pakete im eigenen Haus installiert und läuft vollständig on-premise: kein Cloud-Konto, keine Anmeldung bei uns, keine Telemetrie nach außen. Protokoll, Schlüssel und Zertifikate liegen auf Ihren Systemen. Auch die Netzwerk-Agenten sprechen ausschließlich mit Ihrem eigenen Controller.
Welche Edition brauchen wir?
Entscheidend ist, ob Sie einen Nachweis brauchen. Ohne Nachweispflicht genügt Home für den Arbeitsplatz oder Clone für Werkstatt und Datenrettung — beide einmalig. Sobald Sie Zertifikate und ein revisionssicheres Protokoll benötigen, ist Erase der Einstieg. Kommen mehrere Standorte oder ganze Geräteflotten hinzu, deckt Remote 25 Agenten ab; Enterprise ergänzt unbegrenzte Agenten, SIEM-Anbindung und Active Directory.
Lassen Sie sich das Zertifikat vorführen
In der Vorführung löschen wir einen Datenträger, verändern anschließend einen Eintrag im Protokoll und lassen den Prüfer den Bruch benennen. Das dauert zehn Minuten und beantwortet mehr als jede Merkmalliste.